katja, die frau von clamcanyon hat ein neues blog gestartet. für frauen, die gerne reisen. für frauen, die gern allein reisen. durch die ganze weltgeschichte. without having fear getting lost somewhere. have a look in the sideboard..
Ein Tanz zwischen den Polen: das Berliner Trio Bodi Bill verquickt aggressive Club-Beats mit elegischen Geigen, wimmernden E-Gitarren, Folkmelodik und Momenten von R’n’B und Soul. Fenk singt mit Drang und Emphase auf schnarrenden, tropfenden Rythmen oder zu sachtem Klavier und gestrichenen Saiten. Doch die diversen Einflüsse fügen sich wie selbstverständlich zu einer geradezu organischen Einheit – zu Pop.
Das Prinzip des Zitierens und der Verweise ist wichtig für die Band. »Wir sind ja beileibe nicht originell, sondern filternd. Die beständige Suche nach etwas Eigenem schließt ja die Hilfe durch die Worte Anderer nicht aus. Schließlich legen wir kein Fundament für ein neues Gebäude, sondern wir bauen höchsten etwas daran, in der Hoffnung dem Balkon eines Tages mal ein paar Blumen zu schenken.«
auszug aus der spex: "bloß nicht auf checker machen."
fontmess. cutout movies, illustrations and typefaces. http://www.fontmess.com/
19.04.2009
Visit Pictopia: Exhibition.
more than 30 international artists and designers transform the Haus der Kulturen der Welt into a living world of characters. artistic strategies of remix and sampling, surreal and uncanny condensation and larger-than-life incarnations play as much a role here as interacting with the characters in digital and analog media. visit: www.pictoplasma.com and www.hkw.de
14.04.2009
die "Pictures- Generation"// machte bereits existierende Bilder zum Ausgangspunkt ihrer Kunst // Ein Zusammenschluss von Absolventen des "CalArts" Institutes in LA, die sich größere Bedeutung durch ihre erste epochemachende Ausstellung in Helene Winers New Yorker Gallerie 1977 verschaffte. "in immer größerem Maße wird unsere Erfahrung von Bildern beherrscht" schrieb der Kritiker Douglas Crimp im Katalogtext zur von ihm kuratierten "Pictures"- Ausstellung, der bis heute als ein Schlüsseldokument der Postmoderne gilt. "Daher wird es notwendig, das Bild selbst zu verstehen - nicht, um eine verlorene Wirklichkeit wiederzuentdecken, sondern um zu bestimmen, wie dem Bild eine eigene Bedeutsamkeit zukommt." die "Pictures"- Künstler, Cindy Sherman, David Salle, Robert Longo, Richard Prince, Troy Brauntuch, Louise Lawler, Barbara Kruger und der mythenhafte Jack Goldstein, trafen den Nerv der Zeit. oder besser: den Nerv der Zukunft. "Kunst soll ein Trailer für die Zukunft sein" schrieb Goldstein in einem seiner Aphorismen. Er interessiert sich für den Spalt zwischen Minimalismus und Pop-Art, für die Objekthaftigkeit und Autonomie des Minimalismus sowie für den Stoff, den Themen der 80's Pop.Kultur, die in der Pop-Art zu finden sind. Goldstein inszenierte 1971 seinen Tod als nächtliche Begräbniszeremonie auf einem Hügel vor LA als Abschlussarbeit seines Studiums am CalArts, ab 1974 entstand eine Reihe von zehn bemerkenswerten 16-mm-Filmloops, deren Ansatz (Standkamera, zentrales Motiv, Echtzeit) warholschen Konventionen entsprach. Isoliert vor einem monochromen Hintergrund postierte Objekte, die durch gleißendes Licht in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit gelangen, zeigen die Grundzüge des Werkes, das sich durch Distanz und Theatralisierung auszeichnet, auf.
aus Monopol Nr. 4/2009
10.04.2009
... vor einem Jahr aus einem Modeheft abgezeichnet. Bleistift auf Pastellpapier.
02.04.2009
Jeden Tag ein schönes Bild...
...denn der Frühling hat Einzug gehalten. 1. Jetzt können endlich wieder die Blumenanstecker und Perlenketten aus dem Schrank geholt werden. 2. Das Wetter lädt zum an-Kaffee-Tassen-nippend-mit Laptop-bewaffnet-im Café-sitzen ein. 3. Die Wohnung braucht einen gründlichen Frühjahrsputz. 4. Und Pflanzen.
30.03.2009
NYC calling.Rein ins Flugzeug und los gehts...mein Vater hat mir diese netten Anstecker aus NYC mitgebracht. Everything you really need to know about planning your visit, dining, shopping, nightlife, sports & leisure, arts & entertainment unter: nycgo.com!
28.02.2009
LUMAS. Kunst. Design. Editionen. Das Konzept ist einfach. Jeder soll sich hochwertige, künstlerische Fotografie leisten können. Handsignierte Editionen von meist 75- 150 Stück ausgewählter, anerkannter Künstler der etablierten Universitäten und Kunstakademien. Seit 2003 existiert die AVENSO AG, in dem LUMAS als Projekt angesiedelt ist unter der Leitung von Stefanie Harig und Marc Alexander Ullrich. Mittlerweile gibt es 11 Editionsgalerien und das LUMAS Magazin als Beilage vieler Zeitschriften, durch das ich vor einigen Jahren auf das Projekt aufmerksam geworden bin. Zu den vertretenen Künstlern gehören unter anderem das Designerduo c.neeon aus Berlin oder Stefanie Schneider mit ihrer bekannten Polaroidserie 29 Palms CA. Auf der Website sind die Werke als Lambda Fotografien einfach zu bestellen.
"die kodifizierte welt, in der wir leben, bedeutet nicht mehr prozesse, ein werden, sie erzählt keine geschichten, und leben in ihr bedeutet nicht handeln. das sie das nicht mehr bedeutet nennt man die "krise der werte". denn wir sind ja noch immer weitgehend von texten programmiert, also für geschichte, für wissenschaft, für politisches programm, für "kunst". wir "lesen" die welt, zum beispiel logisch und mathematisch. aber die neue generation, welche von techno-bildern programmiert wird, teilt nicht unsere "werte". und wir wissen noch nicht, für welche bedeutung, die techno-bilder, die uns umgeben, programmieren." (vilém flusser)