21.06.2012

"fete de la musique" in Berlin.

Ich war heute auf der "fete de la musique" im Prenzlauer Berg. Wir haben verschiedene Blasmusikkapellen gehört und die haben alte Hits nachgespielt. Das war lustig. Das Publikum war eher gestanden und Prenzelbergerisch, nicht so viele Studenten oder junge Leute. Aber das war auch sehr nett. Ich mag den Prenzlauer Berg immer noch, auch wenn er sich so rasant verändert hat in den letzten Jahren. Ein, zwei neue schicke Cafés sind mir in der Pappelallee aufgefallen.
Currywurst bei Konnopke musste auch noch sein. Komisch, das ich da jetzt in all den Jahren erst zum zweiten Mal war.

23.04.2012

Application Video for Project M.

A video that Ulrika and me made for an application for "Project M".

http://vimeo.com/14167013

21.04.2012

Das T-Feld und der clash der civilizations. Eine ethnographische Studie.

Das hier ist so etwas wie ein virtuelles Tagebuch. Ich schreibe einfach auf was ich denke. Es geht nicht um Journalismus. Das hier ist ein Gedankenauffangbecken.

Wir waren auf dem Feld auf dem T-Feld (das wird sicher bald der Hipster-Name dieser Grünfläche). Oder was ist es überhaupt: Ein Garten, ein Park? Es ist einfach nur eine parkähnliche Freifläche mit Rasen, mit alten Start- und Landebahnen. Uns sind ca. 20 neue Nutzungsformen des Tempelhofer- Feldes aufgefallen heute. Leute essen Eis, Leute grillen, Leute gärtnern, es gibt alles mögliche. Besonders auffällig sind die Kite-Surfer und Skateboarder. Überall laufen Eltern mit Kindern oder junge Türkinnen mit Kopftuch umher.

Es gibt einen bairisch angehauchten Biergarten mit Eisstand, Kuchenverkauf und Bratwürsten im Brot. Lecker.
Neukölln wird immer beliebter, die Familien ziehen hier hin, weil es grün ist. Die Studenten wohnen hier, weil es günstig ist. Auf der Straße, der Hermannstraße triftt eine multikulturelle Szene aufeinander. Studenten treffen auf türkische Jugendliche, auf afrikanische Läden, auf alte Gebrechliche, auf Spaziergänger auf dem T-Feld, auf die Händler an der Straße, auf die Obdachlosen im U-Bahnhof Boddinstraße. Alles Leben, und jetzt wird es Sommer, spielt sich auf der Straße ab. Oder: der Kampf der Kulturen. Clash of Civilizations. Das ist das was auffällt. Das ist das was wir in einem Seminar herausfinden wollen. Wie wird das T-Feld genutzt?

15.04.2012

Warum Ethnologie?


Ich habe mich von je her für Ethnien und verschiedene Völker interessiert und war immer sehr neugierig andere Kulturen kennenzulernen und andere kulturelle Erfahrungen zu sammeln. Mir macht es Spaß mit Menschen auf anderen Sprachen zu kommunizieren und zu sehen welche weitreichenden Veränderungen es gibt, wenn Europa auf einen kleinen Raum zusammenschrumpft, das heißt wenn die Fortbewegung per Flugzeug, Bahn und Auto immer schneller und leichter geht und die Menschen innerhalb eines großen Schmelztiegels wie Berlin zusammenleben und sich austauschen. 

Back to Berlin - wie es ist wieder hier zu sein.

Und es fühlt sich anders an als vorher. Berlin hat mich wieder. Ich bin Zuhause und ich bin glücklich, aber auf einmal fühlt sich alles anders an. Meine Wohnung, die Straße, die Bürgersteige sind so breit. Es wirkt leerer, weil sich in Berlin alles verteilt. Die Menschen leben auf größerer Fläche. Die Menschenmengen konzentrieren sich auf die Bahnhöfe, in Krakau war die ganze Stadt voll mit Besuchern, Bewohnern, Touristen. Alles konzentrierte sich auf die Innenstadt wo alle Bars, Restaurants und Geschäfte waren.
Ich mag Berlin, aber ich hätte länger in Krakau bleiben können. Man hatte so ein beschauliches Treiben und konnte entlang der Weichsel mit dem Fahrrad fahren. Das war schön.

Ein Trip in unser Nachbarland: Polen

Wir fahren heute nach Krakau. Ich war nicht aufgeregt, aber sehr freudig als es zum Bahnhof ging. Mir gefällt die Vorstellung einen gesamten Tag im Zug durch ein Land zu fahren, dass mir nicht vertraut und doch so nah ist. Schlichtweg: ich möchte einen Kulturschock bekommen, wenn es irgendwie geht. Ich möchte etwas Neues erleben, eine andere Kultur kennenlernen. Möglichst.

Polen liegt so nah an Berlin und trotzdem kenne ich es nicht. Das ist komisch und deshalb freue ich mich um so mehr, diesen Mangel an Erfahrung endlich einmal auszubügeln.

Im Zug sitzt uns eine polnische Familie mit einem kleinen Jungen gegenüber. Die Sprache hört sich trotzdem ein bisschen vertraut vor. Ich überlege, ob man Polen von Deutschen unterscheiden kann, ob es so etwas wie ein kulturelles Äußeres gibt, das in Differenzen strukturiert ist.

Monika aus dem Hostel hat schon geschrieben und uns die Handynummer des Hostels mitgeteilt. So wird alles gut klappen. Freudige Vorfreude.

Ja, ich schaue aus dem Fenster. Da ist der Kulturschock. Genau vor mir. Der alte Bahnhof, die alten unsanierten Häuser.

14.03.2012

Dienstag Abend.

Die Woche hat gut angefangen. Erst eine schöne Zugfahrt durch ganz Deutschland am Montag: von München nach Berlin und dann einen freien Tag mit vielen Erledigungen und Dienstag Abend der Film "Ziemlich beste Freunde" im Kino. Das macht Spaß.

11.03.2012

München. Ein Wochenend-Trip.

Alles neu macht der März. Ich bin in München und habe hier das Museum Brandhorst angeschaut. Das war eine  Erfahrung, die mir sehr gefallen hat. Ein schönes Museum. Cy Twombly und Andy Warhol haben mir gefallen und haben große Bilder ausgestellt. Cy Twombly hat Bilder im abstrakten Stil ausgestellt. Abstrakt insofern als dass Farbe auf dem Bild herunterläuft und was ich besonders schön fand, war, dass diese Bilder eine besondere Leuchtkraft besaßen.
München an sich gefällt mir auch sehr gut. Wir waren in einem Café in einem Turm mit der Karl-Valentin-Ausstellung an der Straße, die "Tal" heißt. Dort haben wir Kaffee und Kuchen getrunken und gegessen.
Am Freitag waren wir feiern in einem Club an der Fraunhofer Str. und heute haben wir noch Döner gegessen am Sendlinger Tor.